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Ausrüstung und Transport im Flugzeug

Ein weiterer wichtiger Punkt, was das Radeln am Baikal angeht, ist die Ausrüstung. Man sollte sich vor Antritt der Reise im Klaren darüber sein, dass man für Reparaturen am Rad vollkommen selbständig verantwortlich ist, denn bis auf in Irkutsk und Ulan-Ude wird man vergeblich nach einem Radladen suchen. Das soll heißen, dass Flickzeug und ein paar Imbusschlüssel als Werkzeug mit Sicherheit nicht ausreichen. Ein Punkt über dem man auf alle Fälle auch nachdenken sollte, ist die Verpackung des Rades im Flugzeug. Wer starke Kratzer am Rad vermeiden möchte, sollte sich in jedem Fall aus dem Fahrradladen einen entsprechenden Karton (Abmaße ca. 1,30x0,95x0,25m) besorgen, um das Rad zu verpacken. Durch Ausbau der Räder, Lenker, Sattelstütze, Pedalen und eventuell der Schutzbleche und Gepäckträger ist das Rad schnell im Karton verstaut. Der große Vorteil dieser Kartons ist, dass sich auch bei etwas unsanfterem Umgang mit dem Gepäckstück empfindliche Teile wie z.B. die Schaltung nicht verbiegen können, denn was wäre schlimmer zu Beginn einer Tour, als ein Defekt schon bei der Gepäckabholung am Schalter des Flughafens.

Da man üblicherweise keine Möglichkeit hat, den Karton während der Tour am Flughafen für ein paar Tage/Wochen zurückzulassen, besteht diese Verpackungsmöglichkeit nur auf der Hinfahrt, es sei denn, man hat vor Ort irgendwo in einer Herberge die Möglichkeit den Karton aufzubewahren. Allerdings ist es auf der Rückfahrt auch nicht ganz so wichtig, schließlich kann man entstandene Schäden zu Hause wesentlich leichter reparieren. Aber auch wenn man das Fahrrad als gesamtes Gepäckstück aufgibt, kann es mitunter - je nach Lust und Laune des Flughafenpersonals - passieren, dass man trotzdem ein Rad ausbauen muss, da es offiziell Längenbeschränkungen für Gepäckstücke gibt (Aeroflot 1,80m und Sibir Airlines 1,60m). Es ist auch zu empfehlen, vor dem Abgabe des Rades die Luft aus den Reifen zu lassen, da diese durch den Unterdruck während des Fluges möglicherweise platzen können.

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