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Munku Sardyk

3491 m ü.d.M. Er ist der höchste und einer der schönsten Berge im Ostsajan. Die in Ost-Westrichtung verlaufende und nur 14 km lange Burin Khan Bergkette trennt die Mongolei mit ihren Steppengebieten von Burjatien und damit den Bergketten östlich des Baikalsees. Wie so viele Berge dieser Region ist auch der Munku Sardyk für die Burjaten heilig. Munku Sardyk bedeutet im burjatischen "Ewigkeit" und noch heute sind ältere Burjaten der Meinung, dass der Berg bisher nicht bestiegen ist, weil es für Menschen unmöglich ist den Gipfel zu erreichen. Die Besteigung des Munku Sardyk erfordert durchaus etwas bergsteigerische Erfahrung. Auf allen Routen sind einige Kletterpassagen sowie Eisfelder zu absolvieren. Gerade dies macht den Munku Sardyk aber auch interessant, besitzt er doch ganz im Gegensatz zu den meisten Gipfeln im Sajan, immerhin drei kleinere Geltscher. Die technisch leichteste Route ist nach der Russischen Klettereinteilung eine 2A, die Nordflanke mit bis zu 45° steilen Eisfeldern deutlich anspruchsvoller. Für alle Routen ist es notwendig an der Baumgrenze ein Basislager aufzubauen. Die Baumgrenze am Munku Sardyk liegt mit ca. 2500 - 2700 m selbst für den Ostsajan sehr hoch. Die schönste Zeit für eine Besteigung ist zu Beginn des Sommers, d.h. von Mitte Juni bis Mitte August. Während dieser Zeit stehen die Bergwiesen in voller Blüte, so dass nicht nur der fantastische Blick vom Gipfel auf den Khubsugul See den Aufstieg lohnt, sondern der Weg selbst schon ein Erlebnis ist. Einfacher ist die Besteigung jedoch im April/Mai, da dann der Belui Irkut noch zugefroren ist und somit wunderbar als Weg genutzt werden kann. Der Berg selbst wurde 1868 von dem russischen Geographen G. Radde erstbestiegen. Radde war auch der Erste, welcher sowohl die Höhe als auch die Mächtigkeit der drei Gletscher gemessen hat.

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